HIV und AIDS – Kunst – Alltag – Erinnern

"NAMEN UND STEINE" heißt die Installation, die sich auf dem Willy-Brandt-Platz in Wuppertal-Elberfeld befindet. 44 Namen von Menschen, die im Bergischen Land mit HIV lebten und verstarben, sind in alte Pflastersteine eingraviert und in die Bodenpflasterung eingefügt. Das Leben mit HIV spielt sich oft unerkannt im ganz normalen Alltag ab. Menschen mit einer HIV-Infektion leben mitten unter uns. Aber besonders in der Zeit fehlender wirksamer Therapien starben Menschen an AIDS. "Namen und Steine" will an sie erinnern.

Die Deutsche AIDS-Stiftung und der Berliner Künstler Tom Fecht haben zusammen mit örtlichen AIDS-Hilfen die Installation "Namen und Steine" in vielen Städten Deutschlands eingerichtet. Der 1997 begonnenen Wuppertaler Installation können weitere Namenssteine zugefügt werden. Auskunft erteilt die AHW, Telefon: 02 02 - 45 00 03.

Über die Wuppertaler, andere deutsche und weltweite Erinnerungsstätten zu HIV und AIDS informiert AIDSmemorial